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Aktuelle Baumaßnahmen

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Die Stadt Hohenmölsen erhält Fördermittel

Hier werden bereits durchgeführte, aktuelle und geplante Bauvorhaben der Stadt Hohenmölsen näher vorgestellt

Die Stadt Hohenmölsen hat im Jahr 2021 viele Baumaßnahmen realisiert und für 2022 geplant.

 

Maßnahmen aus der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung in der EU-Förderperiode 2014- 2020 im Gebiet Sachsen-Anhalt

Sanierung Volkshaus Taucha

Es ist beabsichtigt, das Volkshaus Taucha als ein sogenanntes „Multifuktionshaus“ zu nutzen.
Zu diesem Zweck ist es unumgänglich, dieses Gebäude in der Raumaufteilung zum Teil umzugestalten.
In diesem Gebäude sollen Dienstleister, aber auch ortsansässige Vereine dauerhaft zusammenfinden können.

In den Raumaufteilungen zur zukünftig beabsichtigten Gebäudenutzung können die Gegebenheiten, wie der Saal, die Wirtschaftsräume, Küche, weiter genutzt werden.

Für dieses Projekt stellte die Stadt Hohenmölsen für die beiden Gebäudeteile bis 01.03.2018 Förderanträge beim Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Süd aus dem Förderprogramm „Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung in der EU-Förderperiode 2014 – 2020 im Gebiet Sachsen-Anhalt“.

Die Stadt Hohenmölsen erhielt am 17.12.2018 die Förderzusagen. Das Gesamtprojekt befindet sich in der baulichen Realisierung.

Die Förderzusage erhielt die Stadt Hohenmölsen am 20.05.2020 vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Süd in Weißenfels.

Die öffentliche Ausschreibung wurde im Juli-August 2020 durchgeführt, die Fertigstellung der Bauarbeiten war für das 4.Quartal 2021 angedacht.

Die Bauleistungen für die beiden Gebäude wurden im Bauausschuss des Stadtrates der Stadt Hohenmölsen im September in 9 technischen Losen vergeben.

Während der Baumaßnahme wurden im Saal des Gebäudes akute Baumängel, welche unbedingt abzustellen sind, sichtbar. Es wurde eine Analyse des Gesamtumfanges der notwendigen Arbeiten und der damit verbundenen Kosten erarbeitet. Es entstehen erhebliche Mehrkosten. Der Stadtrat der Stadt Hohenmölsen hat diese Mehrkosten hinterfragt und zugestimmt. Die Anträge zur Erhöhung der Fördermittel wurde beim Amt für Landwirtschaft, Forsten und Flurneuordnung, gestellt. Diese Anträge wurde bewilligt.

Im Saal muss der gesamte Fußboden neu aufgebaut werden. Massive Nässeschäden machen die Arbeiten notwendig. Damit verbunden ist die Erneuerung der Heizungsanlage und die malermäßige Instandsetzung. Die Arbeiten sind in sechs Lose aufgeteilt. Die Ausschreibungen erfolgen gleitend.

Das Projekt soll bis 30.06.2022 fertig gestellt werden.

 

Maßnahmen aus der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen zur städtebaulichen Erneuerung in Sachsen-Anhalt

„Stadtumbau-Ost“ Aufwertung und Wachstum und Nachhaltige Erneuerung

Die Stadt Hohenmölsen beantragte im Rahmen des Förderprogrammes „Stadtumbau Ost“, und „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“ Programmjahr 2017 - 2019, für die Haushaltsjahre 2017 – 2025 folgende Maßnahmen:

Die Stadt Hohenmölsen beantragte im Rahmen des Stadtumbaus Ost, Programmjahr 2017, für die Haushaltsjahre 2017 – 2021 folgende Maßnahmen:

 

Erneuerung des Straßenraumes Karl-Liebknecht-Ring

Die Bauarbeiten für die Erneuerung des Straßenraumes Karl-Liebknecht-Ring, 1. – 3. Bauabschnitt, Einmündung August-Bebel-Straße (Firma FTI) bis Einmündung Wilhelm-Külz-Straße, haben im Oktober 2021 begonnen. Den Zuschlag zur Realisierung hat die Naumburger Bauunion GmbH und Co KG aus Mertendorf erhalten.

Der Straßenraum, ca. 700 lfd.m, der Regen- und Mischwasserkanal, sowie die Straßenbeleuchtung werden erneuert.

Die Maßnahme soll bis Oktober 2022 abgeschlossen werden.

Für weitere Maßnahmen wurden für die Programmjahre 2018 bis 2020, für die Haushaltsjahre 2018 – 2025, Förderanträge bewilligt.

  • Barrierearmes Rathaus (Errichtung eines Aufzugs) – in Vorbereitung
  • Teilmodernisierung Karl-Liebknecht-Ring 26-31 durch die Wobau Hohenmölsen GmbH im Jahr 2020
  • Energetisches Quartierskonzept Hohenmölsen-Nord
  • Verbindungsweg Hirtenberg/ Otto-Nuschke-Straße
  • Wirtschaftsweg Werkstraße/ Nordstraße
  • Teilrückbau August-Bebel-Straße 52-57
  • Barrierefreie Aufwertung desöffentlichen Raumes in der Innenstadt
  • Sanierung des Gebäude Altmark 11 A zu einer Gemeinbedarfseinrichtung
  • Klimaachse Ernst-Thälmann-Straße
  • Inwertsetzung des Stadtparkes

Da die Förderperiode zum bestehenden Programm Stadtumbau-Ost 2025 endet, müssen diese Maßnahmen alle bis 2025 umgesetzt sein

 

Sanierung Altmarkt 11 A, Reinichens Gut

Die Stadt Hohenmölsen wird im Rahmen der städtebaulichen Gesamtmaßnahme die Ordnungs- und Baumaßnahme „Altmarkt 11 A“ über mehrere Jahre realisieren. Ein Gutachten zur möglichen Sanierung, der Kosten und späteren Nutzung des Gebäudes liegt vor. Inzwischen wurde ein städtebaulicher Wettbewerb zur Gestaltung des Gebäudes vorgenommen. Fünf Architekturbüros haben einen Wettbewerbsbeitrag abgegeben. Ein Wettbewerbsbeitrag wurde von einer Jury als bestes Ergebnis ausgelobt. Die Architekturleistung wurde im Oktober 2021 an das Architekturbüro „Hartkopf Denkmal Architektur, 06536 Südharz“ vergeben und beauftragt

Die Durchführung der Maßnahme ist zur Erreichung der Ziele und zum Abschluss der städtebaulichen Sanierung notwendig. Die notwendigen finanziellen Mittel werden aus Mitteln der Städtebaulichen Sanierung, dem Förderprogramm „Stadtumbau Ost“ und Eigenmitteln der Stadt Hohenmölsen zur Verfügung gestellt.

Das Architekturbüro ist mit der Erarbeitung der Entwurfsplanung befasst. Die Bauarbeiten, wie Gebäudesicherung, sollen im 4. Quartal 2022 beginnen.

 

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zum barrierefreien Ausbau von Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs

Die Stadt Hohenmölsen stellte im Jahr 2019 die Förderanträge zur Förderung der Neuanlage von drei Haltestellen in der Innenstadt Hohenmölsen und weiteren neun Haltstellen in den Ortschaften, wie Werschen, Zembschen, Webau, Granschütz und Taucha. Inzwischen sind die Haltstellen ausgebaut.

Die Stadt Hohenmölsen hat für weitere Haltestellen in Webau, Keutschen und Aupitz Fördermittel erhalten.

Der Wettbewerb zur Durchführung der Planungsaufgabe erfolgt bis Mitte Oktober 2021. Danach erfolgen die Planung und Abstimmung mit den Trägern der öffentlichen Belange. Nachdem können die Ausschreibung und bauliche Realisierung im 1. Halbjahr 2022. erfolgen.

Zwischenzeitlich wird die Stadt Hohenmölsen für weitere Haltestellen des ÖPNV die Förderung für 2022 beantragen, da der barrierefreie Ausbau von allen Haltstellen bis 2023 nach einer gesetzlichen Vorgabe zu erfolgen hat.

 

Hochbauobjekte

Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für die Ortswehr Granschütz im Rahmen des Förderprogrammes des abwehrenden Brandschutzes und der Hilfeleistung in Sachsen-Anhalt

Am 26.03.2018 wurde durch die Stadt Hohenmölsen ein Förderantrag für o.g. Projekt gestellt, dieser Antrag wurde am 13.03.2019 bewilligt. Intensive planerische Abstimmungen waren notwendig, so dass für das Objekt ab Mitte Juli 2020 die öffentliche Ausschreibung auf der e-Vergabe Plattform in Abschnitten erfolgte.

Mit einem ersten Los Außenanlagen, welches im Bauausschuss des Stadtrates der Stadt Hohenmölsen im September vergeben wurde, wurde im Oktober 2020 begonnen  Weitere Lose wie der „Rohbau“, die „Dach- und Spengler Arbeiten“ sind realisiert.

Die Lose „Fenster- und Außentüren“, „Garagentore“, „Innentüren“, „Einbau Heizungsanlage“, „Elektroinstallation“, sind beauftragt. Die Lose „Estricharbeiten“, „Trockenbau“, „Rüttelboden“, „Fliesenlegearbeiten“, „Innenputz- und Maler- und Bodenbelagsarbeiten“ befinden sich in der Ausschreibungsphase und werden in einer der nächsten Sitzungen des Bauausschusses vergeben.

Das Gebäude soll bis Ende 3. Quartal 2022 fertig gestellt sein.

 

Planung von Maßnahmen gegen klimabedingte Vernässungsprobleme im Wohngebiet "Mitteltanne" im OT Granschütz

Die Maßnahme konnte inzwischen im Mai 2021 erfolgreich abgeschlossen werden.

 

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung des kommunalen Hochwasserschutzes

Hochwasserprävention – Brücke Taucha, Lange Straße

Auf Grund immer wiederkehrender Hochwasserereignisse hat sich die Stadt Hohenmölsen entschlossen, präventiv vorzusorgen.

Intensive hydrologische und technische Untersuchungen haben im Ergebnis die Notwendigkeit einer baulichen Veränderung am „Brückenengpass“ der Rippach in der Langen Straße im Ortsteil Taucha unterstrichen. In Folge dieses Ergebnisses hat sich die Stadt Hohenmölsen entschlossen, Fördermittel beim Land-Sachsen-Anhalt zu beantragen. Diese wurden im Oktober 2020 bewilligt. Die Bewilligung endet am 30.06.2022. Ein erster Schritt zur Realisierung ist die Ausschreibung des Planungswettbewerbes.

Inzwischen hat das mit der Planung beauftragte Ingenieurbüro Steinbacher Consult aus Lützen die planerischen Arbeiten beendet. Die öffentliche Ausschreibung der Bauarbeiten erfolgte. Den Zuschlag hat die Naumburger Bauunion GmbH & Co. Bauunternehmung KG, aus Mertendorf, erhalten. Die Maßnahme muss bis 30.06.2022 beendet werden.

 

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Umsetzung sowie über die Verfahrensgrundsätze von LEADER und CLLD in Sachsen-Anhalt

Wegweisende Beschilderung der Rippach Radroute"

Die LEADER-Region Montanregion Sachsen-Anhalt Süd hat in 2019 abschließend eine gemeinsame Radverkehrskonzeption entwickelt und diese in den Gremien der beteiligten Kommunen beschlossen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Überprüfung, Optimierung und Vernetzung der bestehenden Radrouten gelegt. Dabei wurden auch Anbindungen über die Grenzen der Region gezielt ausgewählt und gestärkt. Das Radroutennetz orientiert sich dabei vor allem an der bereits bestehenden Straßen- und Wegeinfrastruktur. Der umsetzungsorientierte Maßnahmenplan und -katalog soll die Handlungsgrundlage zur weiteren Entwicklung des Radverkehrs in der Montanregion bilden.

Eine besonders schöne Route, welche sich auch im Tourismuskonzept der Saale-Unstrut-Region wieder findet, ist die Rippach Radroute. Die Route verläuft entlang der Rippach vom Ursprung in der VG Wethautal bis zur Stadt Lützen hin zur Einmündung, in die Saale. Sie tangiert damit in diesem Abschnitt vier Kommunen, auch Hohenmölsen.

Neben der baulichen Ertüchtigung der Wege spielt auch die regelkonforme und verständliche Radwegweisung eine wichtige Rolle. Erst durch diese wird sowohl das touristische als auch das alltägliche Radverkehrsnetz erkennbar.

Durch die LAG wurde die Maßnahme positiv beurteilt, die Stadt Hohenmölsen hat den Förderantrag am 13.01.2021 beim zuständigen Amt zur Förderung gestellt. Dieser Antrag ist am 28.01.2022 über die Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt in der EU-Förderperiode 2014 – 2020 bewilligt worden. Der Bewilligungszeitraum endet am 31.10.2022. Jetzt gilt es, ein geeignetes Planungsbüro zu finden und danach die öffentliche Ausschreibung für die technische Realisierung durchzuführen

 

Richtlinie über die Gewährung Zuwendungen zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt in der EU-Förderperiode 2014 - 2020

Freiflächengestaltung Gosserau

Die Stadt Hohenmölsen stellte am 15.09.2021 den Antrag zur Förderung, welcher am 28.02.2022 bewilligt wurde.

Hier geht es besonders um die Freiflächengestaltung um den Dorfteich.

Im Zentrum der ehemaligen Ortslage in Gosserau - heute Werschen – wurden in den vergangenen 20 Jahren einige Gebäude abgerissen, dadurch entstand eine große ungestaltete Freifläche mit einem gefassten Quellbereich zum „Teich“.

Das Areal ist nur 200 m von der Rippach Radroute entfernt.

Es gibt in der Örtlichkeit immer wieder leichte Setzungen, was darauf schließen lässt, dass alte unterirdische Bergbauanlagen aus dem 18.Jahrhundert vorhanden sind. Gosserau gilt als vormaliges Zentrum der Schwelteerverarbeitung in Deutschland als Nukleus der stofflichen Verwertung der Braunkohle durch die Unternehmungen der Riebeckschen Montanwerke.

Die Stützmauern des alten Teiches sind inzwischen verschoben und brechen. Der Wasserstand verliert an Höhe, das eintragende Quellwasser, welches zu fassen gilt, fließt ungehindert in die Umgebung. Dadurch vernässt das Areal zunehmend.

In unmittelbarer Nähe des „Teiches“ befindet sich ein Kriegerdenkmal, mit Sitzfläche. Das gesamte Areal lädt zum Verweilen ein, das Areal ist Ausgangspunkt zur Nutzung des Rippach-Radweges.

Eine landschaftsgestalterische Neuordnung der Örtlichkeit ist beabsichtigt

Der „Teich“ mit dem Quelleintrag muss neu gefasst werden. Die Stützmauern stürzen ein, die Quellfassung ist versottet. Die Grünfläche wird grünordnerisch gestaltet. Das Denkmal wurde bereits im Jahr 2019 saniert. Die Maßnahme muss am 30.10.2022 abgeschlossen sein.

Symbol Beschreibung Größe
Verbindungsstraße-L191-K2196-L189 Status April 2021
1.4 MB
Lageplan Verbindungsstraße Seite 1
Lageplan
0.2 MB
Lageplan Verbindungsstraße Seite 2
Lageplan
94 KB
Verbindungsstraße L191-K2196-L189 Status September 2020
Status September 2020
4.5 MB
EFRE Maßnahme Granschütz
EFRE Maßnahme
1.1 MB

© Ingo Bochnig E-Mail

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