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Tanzshow der Tanzgruppe Diana Reinsperger
Vor mehr als zwanzig Jahren schon bekannte sich...
Blick von Zembschen in Richtung Keutschen
Die Ortsteile Zembschen und Keutschen der ehemaligen Gemeinde Zembschen sind seit der Gemeindegebietsreform im Jahr 2001 Bestandteil der Ortschaft Zembschen und als solche der Stadt Hohenmölsen zugeordnet.
Ortsteil Zembschen
Der Ort Zembschen wurde im Jahre 1091 erstmals urkundlich erwähnt. Im Juli 1991 feierten die Bewohner des Ortes mit ihren Gästen sein 900jähriges Bestehen. Jahr und Tag der Gründung des Ortes Zembschen ist im tiefsten Dunkel verborgen, und keine Urkunde gibt Aufschluss über den Namen des Gründers oder ersten Ansiedlers.
Die Ortschaft ist mit ihrer Ortsdurchfahrt eine wichtige Verkehrsader zwischen dem Stadtgebiet Hohenmölsen und der drei Kilometer entfernten B 91 (Kreuzung Werschen). Die Bahnlinie Deuben - Großkorbetha und die Rippach durchqueren das Territorium.
Der Ortsteil hat zum gegenwärtigen Zeitpunkt (01/2010) ca. 170 Einwohner.
Die Landschaft um Zembschen und Keutschen wurde in den vergangenen Jahrzehnten durch den Braunkohlenbergbau geprägt. Der Wasserturm, mit dem Bergbau entstanden, ist heute Wahrzeichen.
Ortsteil KeutschenSiehe auch unter: www.keutschen.de
Keutschen ist eine sehr alte Ansiedlung und zeigt noch heute die damals typische Siedlungs form der Slawen im "Hufeisen". Der Ort wird bereits 1160 als Kisim, 1225 als Kitsin, 1378 als Gieschin, 1453 als Kytzschin, 1548 als Keitzschenn und 1817 als Keitschen urkundlich erwähnt. Der Name des Ortes stammt au s dem Altsorbischen und bedeutet soviel wie "Hütte, Haus". Die Ersterwähnung des Dorfes Keutschen ist in zwei Urkunden aus der Mitte des 11. Jahrhunderts dokumentiert. Diese befinden sich im Archiv des Domkapitels zu Naumburg. Die erste Urkunde ist vom 04. Januar 1040 und die zweite trägt das Datum vom 31. März 1051.
Der Ortsteil hat zum gegenwärtigen Zeitpunkt (01/2010) ca. 230 Einwohner.
Die Dorf
kirche von Keutschen zählt mit zu den ältesten romanischen Chorturmkirchen unseres Heimatkreise s u nd des gesamten Südens von Sachsen-Anhalt.
Der romanische Turm stammt aus dem Ende des 12. Jahrhunderts und bekam zum Ende des 16. Jahrhunderts sein hölzernes Glockengeschoss aufgesetzt. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten fand am 08. Oktober 1995 ein feierlicher Einweihungsgottesdienst statt.
In den vergangenen Jahren seit der Wiedervereinigung Deutschlands hat sich vieles zum Positiven verändert . Den Kindern steht im Ortsteil Keutschen ein schöner, gepflegter Spielplatz zur Verfügung.
Beide Ortsteile waren in das För derprogramm zur Dorferneuerung aufgenommen. Als ein weiteres Kleinod kann man auch die Gartenanlage „Kirschberg“ im Ortsteil Zembschen bezeichnen. Hier wurden in denkbar kurzer Zeit auf einem bis dahin unwirtschaftlichen Gelände schöne Gärten mit schmucken Lauben zur Erholung geschaffen.
Ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Umweltqualität war der Bau des Klärwerkes „Oberes Rippachtal“, an welches schrittweise alle Grundstücke der Ortsteile Zembschen und Keutschen angeschlossen wurden. Mit dem Ansc hluss der Grundstücke des Ortsteiles Keutschen an das Abwassersystem wurden gleichzeitig die „Ringstraße“ und die Straße „An der Hutweide“ grundhaft ausgebaut. Neu gepflasterte Fußwege, Begrünung der Freiflächen, neue Straßenbeleuchtung, die Neugestaltung der 0,4kV-Energieversorgung und des Trinkwassernetzes lassen den Ort in einem positiven Licht erscheinen. Mit dem Ausbau des „Wiesenweges“ im September/Oktober 2009 wurde der grundhafte Ausbau der Straßen im Ortsteil Keutschen abgeschlossen.
Peter Jacob